Silvester Rinderalp

Es war eine Schlacht. Ein Kampf gegen die Erdanziehungskraft. Dank tatkräftiger Unterstützung von Timon und seinem Kollegen Simon, haben wir es geschafft. Im Gegensatz zum letzten Jahr, konnten wir heuer nicht mit dem Auto bis vor das Haus fahren und mussten die 700 Höhenmeter von Zwischenflüh hoch zur Rinderalp zu Fuss zurücklegen. Alles kein Problem, wenn da kein Schnee liegen, der Rucksack nicht so schwer auf die Schultern drücken und Maël bereits selber fünf Stunden durch den tiefen Schnee stapfen würde. So waren wir sehr dankbar, dass Timon und Simon ihr Fitness nach draussen zu uns verlegt hatten und mit bzw. für uns Rucksack, Bob und Maël zu Hütte hoch geschleppt hatten.

Ja, es hat sich zumindest für uns gelohnt! Robin und Léon haben den Weg zum allergrössten Teil selber zurückgelegt und sich so mancher anerkennende Blick und Lob verdient.

Müde und zufrieden haben wir uns, zusammen mit unseren Mitstreitern in der Hütte eingerichtet. Den ersten Tag haben wir aufgrund – nicht ganz winterlichen Dauerregens – mit Spielen und Comics lesen verbracht. Am Sonntag dem 31. zeigten sich die Berge nochmals von ihrer schönsten Seite und wir konnten bei strahlendem Sonnenschein im Schnee spielen und uns austoben. So gruben wir uns einen rund 4 Meter langen Tunnel durch den Schnee, um mit dem Bob durch zu düsen. Nicht ganz so einfach, dies ohne Sturz und mit genügend Schwung zu bewerkstelligen… So blieben wir meistens irgendwo auf der Strecke stehen.

Besser sind wir dann zum Glück ins neue Jahr gerutscht. Zum Wohle der Kinder und dessen Schlaf kurzum auf Sommerzeit umgestellt und bereits um 23:00 Uhr angestossen, waren wir wutsch im neuen Jahr angekommen.

Ein wunderschönes Erlebnis, welches wir gerne im nächsten Jahr wiederholen würden!

Sardinien – Strand und Sprüche

Leicht wiederwillig haben wir die letzte Ferienwoche gewählt für unsere Ferien in Muravera Sardinien, damit Léon in der ersten Woche am Hela teilnehmen kann. Würde das Wetter in der letzten Woche vor Saisonschluss noch mitmachen, damit wir wenigstens zwischendurch am Strand eine Sandburg bauen können.
Und ob! Jeden Tag perfektes Herbstwetter. Trocken, ausgesprochen Sonnig und genug warm für einen Sprung ins Meer. 

Der lange, flachabfallende Stand lädt geradezu ein, zum Sandburgen bauen. Erstaunlich aber wahr, schon beim Sandburgenbauen wird man unverhofft mit der Genderfrage konfrontiert.

Lisi: „ha no äs paar Muschle gsammlet, de chöiter no d’Sandburg dekoriere – oder isch das für Meitli?“
Robin: „Nei, das isch super, de chöimer mit de Muschle d’Burg betoniere!“

Ja, zugegeben, wir verbringen diese Woche hauptsächlich am Strand und chillen an der Sonne. Nur ein einziges Mal erklimmen  wir auf einem kurzen Spaziergang den Torres Salines unweit vom Campingplatz. Aber in Maëls Augen schien auch der kurze Weg schon unendlich weit. 

Lisi: „Villich heter ä Sunnestich.“
Léon: „Häh? Ä Sunnestich geit doch nid id Füess!“

Ja, das wars dann auch schon fast mit Aktivitäten. So, kommen wir hoffentlich untypisch gut erholt aus unseren Ferien zurück. Die restlichen Highlights bestanden aus Gelateria, süssen Croisants zum Frühstück und Pizzeria. Aber Maël verschläft sogar eines dieser seltenen Restaurant Highlights und schläft auf Mamis Schoss unruhig ein um, dann schlaftrunken zu Papi zu laufen und ruhig in dessen Armen einzuschlafen. 

Lisi: „Bini dir zweni bekuem?“
Léon: „I gloub, äs is am Papi sini grossi Liebi!“

Ich glaube da gibt es nichts mehr dazu zu sagen. Mir gefällt dieses Zitat zum Schluss!

Ja, doch! Die Rückreise wartet morgen auf uns. Via Arbatax geht es nach Olbia und von dort mit der Fähre über Nacht zurück nach Genua.

Family Camp Paladina & Trekking Val Grande

Paladina
Wie schon im letzten Jahr verbringen wir eine gemütliche Woche im Hotel Paladina in Pura. Im Familiencamp wird den Kids jeden Morgen ein abwechslungsreiches Programm geboten. Cool für sie – gemütlich für uns.
Den Nachmittag verbringen wir am Pool, am Lago di Lugano, im Schokoladenmuseum oder bei einer kurzen Wanderung zum Monte Caslano und überall werden wir von aggressiven Stechmücken begleitet.
Die freien Minuten verbringen die Jungs auf dem Dinocar, dem ultimativen Kletterbaum oder dem Trampolin. Super! Eine Woche Erholung.

Monte Bré
Mitte Woche, machen wir eine Tagesausflug zum Monte Bré. Dafür fahren wir mit dem Kursschiff von Ponte Tresa über Melide nach Lugano. Von dort mit der Standseilbahn auf den Gipfel und gleich los auf den Wanderweg zurück ins Tal. Hm… da ging doch was vergessen. Da der Wanderweg hintenrum verläuft, haben wir verpasst die schöne Aussicht vom Gipfel zu bewundern. Dafür geniessen wir Wald und Aussicht von hinten und freuen uns auf eine kurze Pause auf dem Spielplatz und das Ice Tea vor der Rückfahrt nach Lugano.
An der Riviera können wir noch kurz einigen Strassenkünstler zuschauen. Denn heute beginnt in Lugano gerade das Buskers.

Malesco
Nach der ersten Woche kurven wir durchs Centovalli nach Malesco. Hier wollen wir uns zwei Nächte etwas erholen und italienisches Ambiente geniessen, bevor wir in unsere Wanderung durch das Val Grande starten.
In Prestignone finden wir einen super Badespot. Hier verbringen wir den grössten Teil des Tages beim Bächlistauen, Umleiten und Planschen, bevor wir dann kurz Michu und Nadine treffen und eine leckere Pizza im Ristorante La Peschiera geniessen.

Val Grande
Für die nächsten vier Tage ist das Val Grande unser Zuhause. Bzw. unser Wanderparadies. Unsere Erste Etappe führt uns durch das Val Loana zur Alpe di Scaredi. Dort treffen wir auf Michu und Nadine und teilen das Bivaco mit zahlreichen anderen Trekker. Léon ist super motiviert und rennt voller Energie seine Runden um die Felsen und über die Wanderwege. Maël findet die ganze Angelegenheit zumindest am Abend nicht besonders lustig. „Warum scho wieder Mätteli schlafe?“ Lisi: „Wo würdisch de lieber schlafe?“ – „Heimä schlafe.“ Ansonsten macht er ordentlich mit, bzw. lässt sich mehr oder weniger die ganze Zeit Bugglen.

Am Zweiten Tag laufen wir tiefer in den Naturpark hinein und treffen in den 5h in denen wir unterwegs sind auf keinen einzigen Wanderer. Am Mittag machen wir einen längeren Stop und baden im idyllischen aber kalten Bergbach. Danach schlängelt sich der Weg zur Alpe in la Piana hinunter und passend dazu schlängelt sich eine Viper über unseren Weg. Robin läuft fast den ganzen Tag voraus und zieht unsere kleine Schar wie eine Lok durch den Wald.
In la Piana erfahren wir, dass die Hütte bei der Alpe Vald di Sopra niedergebrannt ist und wir nicht wie anvisiert dort übernachten können. Also bleiben wir eine Nach in la Piana und verabschieden uns von Nadine und Michu, welche noch am gleichen Tag zwei Hütten weiter laufen.
Für uns heisst es Brot backen auf dem Feuer und stärken für den nächsten Tag. Denn nun erwartet uns am nächsten Tag eine lange Wanderung bis zur Alpe Bondolo.

Ja, dieser dritte Tag hält was er versprochen hat und treibt uns alle bis ans Limit. Für diese Etappe benötigen wir satte 8 Stunden. Was sich am Anfang locker anfühlte, war nach so langer Zeit ein ziemlicher Kraftakt. Zum vollbepackten Rucksack gesellte sich über fast die ganze Strecke noch Maël auf meine Schultern. Aber die wirklichen Helden des Tages sind Robin und Léon. Sie haben gekämpft bis zum Schluss. Um so grösser war die Erleichterung als wir endlich unseren nächsten Schlafplatz erreicht haben. Eine letzte Nacht in der Alpe Bondolo. Da der Dachstock nicht wirklich Wind und Wasserdicht ist, schlafen wir im Erdgeschoss auf den Bänken und Tischen.

Erschöpft von der langen Wanderung schleifen wir uns am letzen Tag noch ins Tal hinunter und belohnen uns mit einer leckeren Gelati auf dem Dorfplatz von Malesco.

Biwak im Gasterntal – Hauptprobe für die Sommerferien

In leicht reduzierter Formation. Begeben wir uns am Samstag Nachmittag mit Sack und Pack in die Berge. Während Robin mit seinem Götti ein sonder Programm absolviert und dabei die volle Aufmerksamkeit von Fredy geniesst, machen wir die Hauptprobe für die geplanten Wanderferien im Sommer. Das wildromantische Gasterntal mit seinen Bächen und abwechslungsreichen Wanderwegen animiert sogar Maël zum selber laufen. Während alle anderen, das Tal langsam Richtung Kandersteg verlassen, suchen wir uns eine Bleibe für sie Nacht. An einem kleinen Brätliplatz direkt am Schwarzbach werden wir fündig. Nach Outdoorküche mit Tortilla-Plausch schlagen wir unser Lager auf. Nicht ganz einfach, den Jungs am Bach die Freiheit zu lassen und sie gleichzeitig trocken zu halten. Das Wasser übt halt eine gewisse und bald einmal nasse Faszination aus…

Ab ins Bett. – Und nach anfänglichen Schwierigkeiten schlafen alle tief und fest. Oder zumindest fast. Lisi schläft mit einem offenen Auge, um uns vor wilden Tieren zu schützen:-)

Nach einem Kaffe und Zopf mit Ovocrunch sind wir gestärkt für die zweite Etappe. Entlang dem Schwarzbach gelangen wir immer höher die Berge hinauf. Maël läuft einen grossen Teil selber und Léon zieht mit Lisi voraus. Aus der ferne können wir beobachten, wie eine fünfköpfige Gemsenfamile mit ihren Jungen durch die steilen Gröll- und Felsformationen springt.

So richtig springen tun wir nicht mehr. Umso glücklicher sind wir als wir die Spittelmatte erreichen und unsere Füsse im kalten Bach kühlen können.

Maël führt uns begeistert, als „Lockführer“ der Luftseilbahn vom Sunnbüel ins Tal zurück nach Kandersteg. 

Zwischen Gurten, Gantrischgebiet und Badi

Lehrerkonferenz sei Dank, hatten Léon und Robin über Auffahrt ganze fünf Tage frei. Grund genug, dass auch ich mir bereits ab Mittwoch frei genommen habe, um mit der Familie das frühsommerlich warme Wetter zu geniessen.

Am Mittwoch erobern wir nach einem gemütlichen Frühstück den Gurtenpark. Nach einer guten Wurst auf dem Grill geht’s für die drei Jungs so richtig los. Kugelbahn – Wasserspielplatz – Rutschbahn – Kleineisenbahn – Rodelbahn. Zeit für Lisi und mich, zurück zu lehnen und zu entspannen.

Nach einem für uns vier Jungs erholsamen Donnerstag – Lisi musste arbeiten – verbringen wir den Freitag als Familie im Gantrischgebiet. Mittagshalt gibt es während einem Spaziergang über den Gäggersteg oberhalb Selital. Begeistert laufen die drei Jungs über die zahlreichen Holzbrüggli und Stege durch den vom Lothar Sturm geprägten Waldabschnitt.
Den Nachmittag verbringen wir im kleinen Schwimmbad von Eywald, mitten im Wald oberhalb von Rüschegg Heubach. Ja ungefähr dort wo Fuchs und Hase einander „Gute Nacht“ sagen. Ein kleiner Geheimtipp, mit Spielplatz und Gumpischloss.

Samstag und Sonntag ist bei Lisi wieder für den Lindenhof reserviert. So machen wir uns mit meinen Eltern erneut auf den Weg ins Gantrischgebiet. Diesmal mit Sack und Pack. An einen fast ausgetrockneten Bach oberhalb Schönenboden, schlagen wir unser Lager für die Nacht auf, stauen das wenige Wasser, bereiten unser Nachtessen auf dem offenen Feuer zu und übernachten nach einem längeren Abendspaziergang im Biwack.
Der frühe morgen gehört ganz alleine mir, dem Hohmattli und dem Sonnenaufgang, bevor wir dann alle zusammen nochmals das Hohmattli in etwas gemächlicherem Tempo erwandern.

Zurück im Tal erschlägt uns fast die Hitze und so beenden wir ein unglaublich schönes Wochenende wie viele andere – sehr viele andere – in der Badi.

Saas-Grund, Sonne, Schnee und Ski

Neues Jahr, neues Glück! Ja, in diesem Jahr hatten wir das Wetterglück. Zumindest was die Sonnenstunden angeht. Stahlblauer Himmel begleitete uns durch die Skiferien in Saas-Grund. Nur am ersten und letzten Tag war das Wetter leicht durchzogen. Super zum gemütlichen Verweilen auf dem Kinderspielplatz, etwas weniger gut für die ohnehin schon bescheidenen Schneemengen.

Mit Freeriden war heuer nichts. Zumindest nicht wenn es Kopf und Skier überleben sollten. Somit blieb umso mehr Zeit für gemütliche Abfahrten mit Léon und Robin oder erste Ski-Gehversuche mit Maël.

Maël wollte tatsächlich schon selber Skifahren, musste aber bald feststellen, dass es im Fernsehen bei den Skirennen einfacher aussieht als es ist. Er hat aber trotzdem immer wieder tapfer versucht und ein paar Rutscher und Bauchlandungen verbunden.

Robin und Léon haben im Laufe der Woche nochmals richtig Fortschritte gemacht. Robin kommt nun bei fast allen Pisten gut herunter und Léon sucht sich jede Schanze im Snowpark oder treibt einem beim Nachtskifahren mit horrenden Tempi die Sorgenfalten ins Gesicht. Huch, zum Glück war nur einmal Nachtskifahren – meine Nerven hätten das sonst nicht mitgemacht. Léon schon!

Falls gerade nicht die Piste durchkreuzt wurde, waren wir auf dem grossartigen Spielplatz im Kreuzboden die Sonne am geniessen und liessen unsere Jungs – allen voran Maël – die Geheimgänge und Rutschbahnen erkunden.

Ein Tag mit den Tourenski sollte natürlich auch nicht fehlen. Da unten zu wenig Schnee, blieb nur noch die Flucht nach vorn bzw. oben. Zusammen mit Timon erklomm ich mit dem Allalin unseren ersten 4’000er. Wir durften eine unglaubliche Aussicht und eine imposante Gletscherwelt bestaunen. Wahnsinn!

Die Abenden im Skilager waren geprägt von Gesprächen, Tichu-Spielen und sonst spassigen Runden. War richtig gut, mit Familie und Freunden der B-Plus im Lager zu sein. Ihr seid unbezahlbar! Wir kommen nächstes Jahr wieder!

Silvester auf der Rinderalp

Wir kennen Sie bereits. Ja, wir waren schon zweimal hier. Einmal im letzten und einmal in diesem Jahr. Doch nun sollte alles etwas anders sein. Denn bisher waren wir immer nur im Sommer auf der Rinderalp, nun an Silvester freuen wir uns auf riesige Mengen an Schnee und lustige Ski oder Bobrennen. – ok, nicht ganz. Zumindest nicht in diesem Jahr. Der trockenste Dezember seit 150 Jahre liegt hinter uns und entsprechend wenig Schnee auf der Rinderalp. Ein paar vereinzelte Schneefelder verraten uns, dass wir tatsächlich Winter haben, während uns das Wetter vorgaukelt, dass wir uns bereits im Frühling befinden. Strahlender Sonnenschein und zeitweise milde Temperaturen begleiten uns durch die Neujahrstage. Statt Schlitteln gibt es somit am zweiten Tag einen Abstecher an die nächstgelegenen Kletterfelsen und wir sammeln erste Erfahrungen beim Klettern am Fels. – Zugegeben die Kulisse hier auf der Rinderalp ist doch einiges beeindruckender als in all den Kletterhallen, welche ich bisher kennengelernt habe. – Es macht Spass zu sehen mit wie viel Leidenschaft unsere bunt zusammengewürfelte Clique den harten Felsen erklimmt. Auch Léon versucht sich einigermassen erfolgreich mit einer 4a Route. Danke Felix fürs organisieren und deine Hilfe als Guide!

Später gibt es in der wohlig warm eingeheizten Hütte Spiele, gute Gespräche und ein gemütliches Fondue. Danach stürzen wir uns nochmals in die warmen Kleider, um draussen auf das neue Jahr an zu stossen und im Anschluss mehr oder weniger lang mit mehr oder weniger Alkohol im Blut zu feiern – oder eben zu schlafen.

Danke Timon für die Initiative und das organisieren. Uns hat es super Spass gemacht und wir sind bei einem allfälligen Revival sicherlich gerne wieder mit von der Partie!

Herbsttage am Bodensee

Auf dem Weg zur Lochmühle machen wir einen kurzen und äusserst touristischen Zwischenstopp am Rheinfall. Was heisst hier EIN Zwischenstopp – es waren eigentlich ZWEI. Einer auf jeder Seite, so konnten wir Burg und Rheinfall geniessen ohne den horrenden Eintritt zu bezahlenJ Wenn auch wirklich sehr hoch frequentiert, ist das imposante Naturschauspiel doch einen bzw. zwei Zwischenstopps wert. Ziel des Tages war aber wie gesagt, die Lochmühle ein kleiner eigentümlicher Freizeitpark in Baden-Württenberg. Ja, er wirkt klein uns auch ziemlich Hobbymässig, aber genau das hat auch seine Vorteile, denn wo sonst könnte Robin und Léon bereits alleine auf einem Mini-Quad oder Rasenmäher-Traktor fahren. Ein super Erlebnis mit lustigen Attraktionen, abwechslungsreichen Spielplätzen und zum Schluss einem leckeren Nachtessen in der Rustikal eingerichteten Gaststube.

Nach einer ruhigen Nacht und von Ungeduld geprägtem Shopping in Konstanz machten wir einen kurzen Abstecher ins Sealife. Bei diesem kühlen und windigen Wetter wollten wir einfach nicht wirklich draussen bleiben. Die verschiedenen bunten Fische und Meeresbewohner bescherten uns einen kurzweiligen Nachmittag. Wenn auch das Highlight die quirlige Pinguin Familie beim Ausgang des Sealife war.
Zeit für eine „Kaffee und Kuchen“ Pause im Cafe Rosengarten. Mmmh… sooo viel Kuchen… sooo lecker… und das zu diesen Preisen… Wir haben den wahren Grund für den boomenden Einkaufstourismus gefunden.
Vom Kuchen via Spielplatz ins Restaurant Hohenegg auf ein helles Weizen und ein Nachtessen mit deutschen Spezialitäten. Zum Glück gehören da auch Pommes und Schnitzel dazu, oder Jungs?

Unser dritter Tag bringt uns mit der Fähre nach Meersburg – mit einem gemütlichen aber eher kalten Spaziergang durch die lokalen Rebberge und hoch in die Mittelalterliche Altstadt von Meersburg. Passend zu Kulisse laufen gerade die letzten Vorbereitungen für ein Ritterfest – Markt mit mittelalterlichen Kostümen, währschaftem Essen und Getränken ab 16 Jahren. Eventuell liessen wir uns in Meersburg zu lange aufhalten oder es ist sonst was dazwischengekommen, auf jedenfalls läuft uns bei der Rückfahrt plötzlich die Zeit davon. Schliesslich wollen wir die Hochzeit von Katrin und Fredy nicht verpassen, bzw. ich sollte als Trauzeuge meine Unterschrift unter das amtliche Dokument setzen. Ja, den ersten Auftritt von Fredys Schwiegereltern habe ich mir leicht anders vorgestellt. Aber eben, zu spät ist zu spät… Tja… Wir freuen uns trotzdem riesig, dass Katrin nun auch zu unserer Familie gehört. Gratuliere!